Warum der Grundstückskauf in Falkensee so beliebt ist

Der Grundstückskauf in Falkensee ist unter anderem aufgrund seiner örtlichen Lage sehr beliebt.

Falkensee – eine Stadt mit Charme für Familien

Falkensee ist eine Stadt mit derzeit rund 44.000 Einwohner. Sie befindet sich in der Nähe von Berlin und gehört zum Landkreis Havelland. Falkensee ist eine der am stärksten wachsenden Städte Deutschlands. Sie liegt westlich von Berlin und grenzt dort an den Berliner Stadtteil Spandau. Die Stadt ist von Wäldern und Landschaftsschutzgebieten umschlossen. Nördlich der Stadt findet man den Falkenhagener See, der neben anderen Seen und Flüssen eines der größten Gewässer in der Gegend ist. Durch eine gut ausgebaute Infrastruktur ist auch die Großstadt Berlin leicht und schnell zu erreichen. Man befindet sich in der Natur und hat trotzdem die Möglichkeit, rasch in die Hauptstadt zu fahren. Mit dem Pkw ist das Stadtzentrum von Berlin innerhalb von 30 Minuten erreichbar. Zudem gibt es einen Bahnhof sowie eine Busverbindung nach Berlin und Potsdam und in die nähere Umgebung von Falkensee. Der Flughafen Berlin-Schönefeld kann mit dem Airport-Express in 60 Minuten erreicht werden.

Falkensee verfügt über zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen. Es gibt 2 Gymnasien, eine Gesamtschule und eine Oberschule. Darüber hinaus gibt es noch fünf Grundschulen und zahlreiche Kitas. Jugendclubs, Sportstätten und Seniorenheime ergänzen das soziale Angebot der Stadt. Falkensee ist inzwischen zu einer beliebten Wohnsitzgemeinde für junge Familien geworden. In den zahlreichen Grüngebieten um Falkensee befinden sich mittlerweile viele Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Attraktivität für einen Grundstückskauf in Falkensee steigt weiter an.

Grundstückskauf in Falkensee: Kosten und Genehmigungen

Die Grundstückspreise für den Grundstückskauf in Falkensee bewegen sich derzeit je nach Lage und Ausrichtung des Grundstücks zwischen 240 € und 450 € pro m². In den letzten Jahren waren die Preise für Grundstücke in dieser Region immer im höheren Niveau angesiedelt. Mittlerweile hat sich das Preisniveau etwas stabilisiert. Die höchsten Preise für Baugrundstücke finden sich aber nach wie vor im Stadtgebiet von Falkensee. Hier liegen die Bodenrichtwerte zwischen 360 € und 460 € pro m². Mittelfristig könnten sich die Preise für Baugrundstücke für Einfamilienhäuser jedoch langsam an das Niveau des Berliner Umlandes anpassen, sodass das Preisniveau nochmals steigt.

Die Grundstücke in den Wohngegenden von Falkensee sind vor allem für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern sehr attraktiv. Zu den beliebten Wohngebieten gehören die Parkstadt, die Falkenhöh sowie der Falkenhorst. Diese Wohngebiete sind jedoch vor allem von Mehrfamilienhäusern geprägt. Wer in Falkenhorst bauen oder wohnen will, kann mehrere Vorteile genießen. Zum einen befindet man sich dort in angenehmer naturnaher Umgebung und zum anderen gibt es gute Verkehrsverbindungen in die Ballungszentren. Der Falkenhagener See lädt zum Baden und Verweilen ein und die umliegenden Wälder bieten ebenfalls Erholungsmöglichkeiten.

Für die Bebauung eines Grundstücks ist eine baurechtliche Genehmigung einzuholen. Diese richtet sich auch nach dem Bebauungsplan der Gemeinde. Daneben kann man in Falkenhorst auch Bestandsobjekte erwerben. Durch die steigende Nachfrage ist das Preisniveau auch hier noch relativ hoch.

Kurz und knapp – warum in Falkensee bauen?

Falkensee ist nach wie vor ein klassischer Markt für Einfamilienhäuser. Trotz der leichten Entspannung bleibt das Preisniveau für Baugrundstücke in dieser Region relativ hoch. Während die Preise um Falkensee etwas zurückgehen, hat das Preisniveau in der Nachbargemeinde Dallgow mittlerweile kräftig angezogen. Wer ein Ein- oder Mehrfamilienhaus in Falkensee bauen will, sollte sich möglichst rasch um ein Grundstück in dieser Gegend bewerben. Als aufstrebende Gemeinde bildet Falkensee sicherlich einen attraktiven Wohnort und für Renditeimmobilien kann sich eine Investition in Falkensee langfristig ebenfalls lohnen. Durch den zu erwartenden Preisanstieg in der Zukunft ist hier jedoch rasches Handeln gefragt.

Tesla Gigafactory – der Wolf im Schafspelz?

Seit 2020 befindet sich Elon Musks Tesla Gigafactory im Bau in Berlins Gebiet Grünheide, deren Bau viele Kritiker auf den Plan ruft.

Elon Musk – eine lebende Legende?

Im Alter von 24 Jahren gründete Musk mit seinem Bruder sein erstes Startup Zip2, im Jahre 2000 folgte PayPal, zwei Jahre später gründete er SpaceX und im Jahr 2003 folgte Tesla Motors. Und nun wirkt er in Deutschland, tiefste Provinz – in Grünheide (Brandenburg) wurde mit dem Bau einer Gigafactory begonnen. In einer ersten Stufe sind jährlich 500.000 Elektrofahrzeuge für den europäischen Markt anvisiert. Laut aktueller Planung sollen im vierten Quartal 2021 die ersten Autos vom Band rollen. Grünheide ist die vierte Fabrik dieser Art, die anderen drei Großfabriken stehen in Nevada, New York und Shanghai.

Grünheide im Änderungsmodus

In Grünheide hat Tesla am 20.12.2019 Unterlagen in fünf Ordnern auf etwa 1.500 Seiten eingereicht. Die öffentliche Auslegung begann am 06.01.2020, nach der öffentlichen Auslegung lagen Einwendungen von 414 Institutionen, Personen oder Vereinigungen zur Erörterung vor. Kriterien im Genehmigungsverfahren sind Schutzgüter, wie die menschliche Gesundheit, Wald, Wasser, Tiere, Pflanzen, die Luft, aber auch Sach- und Kulturgüter. Musk macht Druck, die Baugenehmigung war noch nicht einmal erteilt, als Tesla begann, die ersten 90 Hektar Wald zu roden. Der mediale Aufschrei fiel entsprechend laut aus. Waldgebiete sollten einer Superfabrik weichen? Das Land Brandenburg verteidigte Elon Musk, bei dem Wald handelte es sich um Monokultur. Zu 90 Prozent wurden Kiefern abgeholzt. Bei Versagen der Baugenehmigung hätte wieder entsprechend aufgeforstet werden müssen. Die Hälfte der neue zu pflanzenden Bäume sollen Laubbäume sein. Damit bieten die neuen Wälder mehr Tieren einen Lebensraum. Diese Wälder benötigen außerdem weniger Wasser als Kiefernwälder.

Auch sonst gibt sich Elon Musk wie ein Umweltaktivist. Seit März konnte man die E- Autos von Tesla mit Bitcoins bezahlen – doch damit ist es nun vorbei. Laut Gründer von Tesla akzeptiert seine Firma die Kryptowährung nicht mehr. Grund sei die miese Energiebilanz. Ob er dabei an das fehlende Wasser in Brandenburg gedacht hat, darf bezweifelt werden. Fakt ist, der Wassermangel ist ein riesiges Problem.

Gigafactory: Umweltfreundliche E-Autos vs Wassermangel

Zwar hat der Chef von Tesla angekündigt, dass in Grünheide die “umweltfreundlichste Fabrik der Welt” entstehen wird. Jedoch hegen Umweltverbände und Bürger Zweifel: Es wird befürchtet, dass die Gigafactory mit ihrem Wasserverbrauch alles trocken legen wird. Der Umweltminister Axel Vogel (Grüne) sagte dem ZDF-Magazin „Frontal 21“, dass die Fabrik ab Sommer 2021 erstmal rund 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr verbrauchen wird. Wie die folgende Rechnung von Tesla zeigt, es werden zukünftig sogar 0,7 Millionen Kubikmeter Wasser mehr pro Jahr sein. Denn für die Herstellung von E-Batterien wird sehr viel Wasser benötigt. 243 Kubikmeter je Stunde sind bei 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr knapp 2,1 Millionen Kubikmeter Wasser. Diese Menge an Wasser muss der örtliche Wasserversorger, der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) bereit stellen. Der WSE äußert sich wie folgt: „Wir versorgen derzeit rund 170.000 Menschen. Wenn Tesla dazu kommt, entspricht das dem Verbrauch von rund 70.000 Menschen mehr. Dazu haben wir derzeit nicht die Kapazitäten“. Ursprünglich war der Wasserverbrauch sogar noch höher. Das Gutachten zur Umweltverträglichkeit benannte noch 372 statt 243 Kubikmetern, vermutlich wurde der prognostizierten Verbrauch durch effizientere Prozesse bereits gesenkt.

Lösungen deuten sich an

Es ist allgemein bekannt, dass Wasser ist nicht nur in der Ostbrandenburg gerade nach den letzten Dürresommern knapp. Die Trockenheit schuf bisher schon gewaltige Probleme für die Bauern, nun kommt ein zusätzlicher Wasserverbraucher hinzu – die Freude hält sich verständlicher Weise in Grenzen.

Das Land Brandenburg hat zugesagt, die Fabrik mit Wasser zu beliefern – Fördermittel werden fließen müssen. Trotzdem, wenn wie zu erwarten, immer mehr Unternehmen und damit Menschen in die Regionen ziehen und Tesla seine Fabrik erweitert, wird Wasser richtig knapp. Es wird befürchtet, dass die im nahen Naturschutzgebiet Löcknitztal lebenden Pflanzen und Tiere leiden, wenn der Grundwasserspiegel aufgrund der zusätzlichen Förderung sinkt. Tesla handelte und überarbeitete die Fabrikpläne. Das Regenwasser von den großen Dachflächen soll in mehrere Becken statt in eine große Grube sickern. Damit wird der Grundwasserspiegel unter der Fabrik so gering wie möglich gestört.

“Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen.”

Dieses Zitat von Hannibal, einem Feldherren der Antike, trifft auf Elon Musk zu. Es gibt Problem, aber am Ende setzt sich der Fortschritt durch.

Wie beim Bau und Betrieb jeder große Fabrik leidet die Region, das Wasser wird knapp, Wälder müssen weichen, umweltschädigender Kohlestrom wird verbraucht und der Pendelverkehr erhöht den CO2-Ausstoß. Inwieweit diese Umweltschäden ausgeglichen werden können, hängt beispielsweise davon ab: Gibt es in der Region um Grünheide genug Wasser für die Natur, die Einwohner und die Gigafactory? Wachsen die Ausgleichswälder gut und schnell an? Fragen die nur die Zukunft beantworten wird.

Dem Tesla Chef muss man zugestehen, seine E-Autos ersetzen Verbrenner-Autos. Bisher bediente er den hochpreisigen Automarkt, in Grünheide soll ein 20.000 Euro Auto gebaut werden, womit nun im Mittelklassemarkt mit Konkurrenz aus „Made in Grünheide“ zu rechnen ist.

Die positiven Impulse auf den Speckgürtel

Freies Grundstück mit Blumenwiese in Berlins Speckgürtel

Das bekannteste Beispiel für positive Impulse auf den Speckgürtel ist der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide. Die Politik und Kommunen erhoffen sich neue Arbeitsplätze und Studenten für die Universitäten in der Hauptstadt. Dies schaffe eine neue Synergie zwischen Berlin und seinem Umland.

Für die Berliner ist der Speckgürtel wegen seiner ruhigen Lage attraktiv. Gerade Familien haben ein Interesse daran, nah an der Natur zu leben. Seit Jahren steigen die Einwohnerzahlen im Umland, mit ihnen die Immobilienpreise.

Bisher war Potsdam der beliebteste Wohnort außerhalb Berlins. Die östlichen und südöstlichen Gemeinden ziehen nach. Für Eichwald beispielsweise stieg in den letzten zehn Jahren der Kaufpreis für Wohneigentum um 15,3 Prozent. In Gosen-Neu Zittau stiegen die Mieten um 8,8 Prozent.

Im Vergleich zwischen Potsdam und dem Speckgürtel, landet Potsdam beim Kauf- und Mietpreis an zweiter Stelle. Investoren beschäftigen sich zunehmend mit der Region um Berlin herum. Sie stellen erhebliche Unterschiede fest. In einigen Orten findet sich ausschließlich Wohneigentum und in anderen mehrheitlich Wohnsitze zur Miete.

In den nächsten zwei Jahren wird für das Gebiet ein Wachstum prognostiziert. Die Ausnahme ist Grünheide, wo die Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik stattfinden. Experten sind sich uneins, ob Engpässe beim Bau von Infrastruktur eine Wachstumsbremse sind.

Die Corona-Krise erschwert diese Aufgabe, da sie den Abschluss von Bauprojekten verzögern kann. Für die zugezogenen Einwohner muss die Kommune Schulen, Kindergärten und Kliniken bauen lassen. Die Nachfrage richtet sich nach der Wohnqualität.

Der Preisvergleich zwischen Stadt und Umland

Der Verband Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen kann ein stärkeres Wachstum im Speckgürtel feststellen als in Berlin. Dies liest der Verband aus den Daten seiner Mitglieder heraus. Er ist Vertreter der Genossenschaften, städtischen Gesellschaften und den privaten Vermietern Deutsche Wohnen und Vonovia.

Seine Mitglieder verzeichneten eine höhere Steigerungsrate bei Erstvermietung im Umland an, woran die hohe Nachfrage schuld ist. Berlin bleibe teurer als das Umland. In Berlin stiegen die Raten bei Neuverträgen um 4,7 Prozent auf 7,80 Euro an. Im Land Brandenburg lag der Durchschnitt bei 2,7 Prozent auf 5,76 Euro.

Den Verbandsmitgliedern gehören 43 Prozent des Wohnraums zur Miete in Berlin und 44 Prozent in Brandenburg. In den bestehenden Verträgen konnten sie einen Aufschlag von 2,7 Prozent auf 6,14 Euro in Berlin feststellen, in Brandenburg ein Anstieg von 2,0 Prozent auf 5,14 Euro.

Mit seinen Preisen versucht der Verband, unter dem Durchschnitt der Mieten auf dem Wohnungsmarkt zu bleiben. Wegen des Mietendeckels nehme die Konkurrenz vermehrt ihre Anzeigen aus den Inseraten und Immobilienportalen. Die Miete für die Wohnsitze kann ein Interessent über die Vermietungsbüros erfragen.

Ein Beispiel für Neubau im Speckgürtel

Ab September entstehen in Hohen Neuendorf drei Stadtvillen mit 54 Wohnkomplexen als Bauabschnitt II. Der Ort liegt am S-Bahnhof Bergfelde und erhält zu den Stadtvillen weitere 156 Wohnkomplexe zur Miete.

Der Bauplan des KW-Developments für den Bauabschnitt II liegt gut in der Zeit. Der Bauantrag für den Bauabschnitt I soll im Juli geschähen. Er enthält weitere 156 Wohnkomplexe zur Miete, die sich auf vier Stadtvillen und drei Mehrfamilienhäuser aufteilen.

Um den Bedarf an Wohnraum zur Miete zu decken, passte der Projektentwickler die Wohnräume der Nachfrage an. Die Wohnkomplexe aus Bauabschnitt I und II bestehen aus Wohnraum für junge Familien und die Alleinerziehenden. Die Hälfte sind Zwei-Zimmer-Wohnungen und ein Viertel bestehen aus drei und vier Zimmern.

Für elf der Wohnsitze gilt ein Festpreis für zehn Jahre. Wohnräume ab einer Größe von 78 Quadratmeter haben Zugang zu einem Balkon oder Terrasse. Alle Wohneinheiten sind barrierefrei und über einen Aufzug erreichbar. Der Aufzug reicht bis in die Tiefgarage mit Parkplätzen zur Miete.

Neben den Wohnkomplexen entsteht auf dem Bauabschnitt II ein Supermarkt. Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt liegen 75 Stellplätze für Besucher. KW-Development achtet beim Projekt auf den Vollzug von Arten- und Lärmschutz. Die Gebäude werden nach dem energieeffizienten KfW40-Standard gebaut.

Bergfelde besitzt eine gute Infrastruktur. Der Ort hat neben der S-Bahn einen Anschluss an die B96a und den Berliner Ring. In einem Umkreis von sieben Kilometern liegen Schulen, Kindergärten und diverse Einkaufs- und Freizeitangebote.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Wohnsitze ab September 2020 beziehbar sind. Vor den Gebäuden gibt es 43 Parkplätze für Autos und 138 Radstellplätze. Ein Blockheizkraftwerk beheizt auf ökologische Weise durch Nahwärme die Wohnräume.